Kolja Hebenstreit und Ehssan Dariani

Wertvolle Tipps – von Gründern für Gründer

Finde heraus, was du machst! Das ist die Kernaussage von Kolja Hebenstreit. Was er wirklich damit meint, machte er anhand von Beispielen aus seinen persönlichen Erfahrungen, u.a. als Spreadshirt-Leiter des Geschäftsbereichs für Endkunden, deutlich.

Bereits mit der Erstellung des Business Plans gehe es darum, ehrlich mit sich selbst zu sein, sowie diesen nicht nur für Investoren zu beschönigen. An den Business Plan solle man selbst glauben, um diesen letztendlich auch umzusetzen.

Alle, die schon Gründererfahrung haben, kennen vermutlich das Gefühl, viele Ideen im Kopf zu haben und alle möglichst schnell verwirklichen zu wollen. Doch zuerst müssen Prioritäten gesetzt werden. „Think Big but start small!“ – Kolja Hebensreit sammelt seine Einfälle auf einem „Dreamsheet“. Anschließend wird geordnet, zusammengefasst und festgelegt, was verwirklicht werden soll.

Gleichzeitig darf man jedoch das eigentliche Geschäftsmodell des Start-ups nicht aus den Augen verlieren. Dazu werden Categories formuliert, die sowohl Ziele als auch Wege, um diese zu erreichen, festlegen.

Traut man sich den operativen Teil zu und hat außerdem die richtige Idee parat, hat sich der ideale Partner vielleicht schon gefunden. Ehssan Dariani, u.a. Gründer von studiVZ, bietet Neugründern die Möglichkeit, von seinem Know-How zu profitieren. Im Rahmen seiner derzeitigen „Aufgabe, eine Hauptaufgabe zu finden“ sucht er kreative und kluge Köpfe. „Wenn Kooperation sich nicht lohnen würde, wären wir alle noch Einzeller“, was man wohl als eindeutige Aufforderung verstehen darf, sich mit seinen Einfällen an ihn zu wenden.

Gut möglich, dass der ein oder andere Teilnehmer des IdeaLab! 2008 dieses Angebot wahrnimmt, denn in lockerer und humorvoller Atmosphäre wurde in diesem Vortrag eine gute Mischung aus theoretischen Grundlagen und praktischen Angeboten zur Verwirklichung eigener Ideen geboten.

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